Unter dem Namen „InnenRaum-Entwicklung“ ist im Januar 2025 ein neues Förderprogramm der Verbandsgemeinde (VG) Altenkirchen-Flammersfeld an den Start gegangen.
Ziel ist es, die Ortskerne attraktiver und lebendiger zu gestalten, alte Häuser zu erhalten, Baulücken zu schließen und so den Flächenbedarf in Außenbereichen zu minimieren. Die nachhaltige Entwicklung der Ortsmitten soll dafür sorgen, dass die Dörfer auch für künftige Generationen lebenswert bleiben. Dies wird als Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Attraktivität der Dörfer verstanden.
Die Verbandsgemeinde hat sich dabei an der VG Wallmerod orientiert, die sich schon länger mit diesem Thema beschäftigt und zahlreiche Projektbeispiele unter dem Titel „Leben im Dorf – Leben mittendrin“ in allen 21 Ortsgemeinden vorweisen kann.
Förderbedingungen
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können beispielsweise für den Erwerb und die Sanierung eines leerstehenden Hauses Fördergelder beantragen. Auch der Abriss und Neubau wird gefördert. Voraussetzung ist, dass das Gebäude als Hauptwohnsitz genutzt wird. Förderfähig sind auch Kosten für den Grunderwerb inklusive der Nebenkosten.
Die Grundförderung beträgt 5.000 Euro pro Projekt plus 1.000 Euro je Kind (bis maximal für drei Kinder unter 18 Jahren). Die Verbandsgemeinde stellt insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung, die aus EU-LEADER-Fördermitteln stammen.
Um zusätzliche Anreize zur innerörtlichen Entwicklung zu schaffen, stocken die Ortsgemeinden Neitersen und Ingelbach die Förderungen der VG in der eigenen Gemeinde zusätzlich auf.